Der Rapfen

Der Rapfen kommt aus der Familie der Karpfenfische. Eine andere Bezeichnung für den Rapfen ist der Name Schied. Dieser Fisch wird maximal 120 Zentimeter lang, hat aber meistens eine Länge von etwa 80 Zentimetern. Aufgrund seines körperlichen Aufbaus ist er kein besonders beliebter Speisefisch unter den Anglern und in der Lebensmittelindustrie.

Denn er ist stromlinienförmig gebaut, wobei die Maulspalte sich bis unter das Auge hinzieht, allerdings weist er 137 Zwischenmuskelgräten auf.

In seiner Jugend lebt der Rapfen als Friedfisch, wird er mit fortschreitendem Alter immer räuberischer. Damit hat er das Privileg, nebem dem Döbel der einzige Räuber ohne Zähne zu sein, der in unseren Gewässern heimisch ist.

Der Lebensraum des Rapfen erstreckt sich über alle Flüsse Mitteleuropas, vorherrschend östlich vom Rhein. Eingewandert ist er von Osten her, und zwar dadurch, dass man den Main-Donau-Kanal gebaut hat. In starker Strömung jagt er am liebsten an der Oberfläche, und seine Laichzeit geht von April bis Juni.

Wir stellen Ihnen hier alle Wissensbereiche, die den Rapfen betreffen, genauer vor.

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